Wie wir Bienen & Co. im Juni unterstützen können
Der Juni ist einer der wichtigsten Monate für unsere heimischen Nutzinsekten – allen voran die Bienen. In dieser Zeit sammeln sie Nektar und Pollen für ihre Völker, bestäuben dabei unermüdlich unsere Obst- und Gemüsepflanzen und leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Biodiversität. Doch ihr Lebensraum schrumpft – und genau hier können wir helfen.
Was kann man Bienen im Juni Gutes tun?
1. Vielfältig blühende Gärten & Balkone:
Pflanzen Sie heimische Blumen wie Lavendel, Wiesen-Salbei, Flockenblume oder Sonnenhut. Sie bieten reichlich Nektar und sind für Wild- und Honigbienen besonders attraktiv. Wichtig: Achten Sie auf ungefüllte Blüten – nur diese sind für Insekten zugänglich.
2. Kein Rasenmäher-Marathon:
Lassen Sie Teile des Rasens einfach stehen. Schon ein paar Quadratmeter mit blühenden Wildpflanzen wie Klee oder Gänseblümchen sind eine wertvolle Nahrungsquelle.
3. Wasserstellen schaffen:
Bienen trinken auch! Eine flache Schale mit Wasser und ein paar Kieselsteinen oder Korken als Landehilfe hilft ihnen an heißen Tagen.
4. Auf Pestizide verzichten:
Chemische Pflanzenschutzmittel können Bienen schaden. Setzen Sie stattdessen auf natürliche Schädlingsbekämpfung und biologische Gartenpflege.
5. Nisthilfen aufstellen:
Viele Wildbienenarten leben nicht in Bienenstöcken, sondern nisten in kleinen Löchern oder in sandigen Böden. Ein Insektenhotel, das richtig befüllt ist (z. B. mit Hartholzblöcken oder Schilfröhrchen), kann ihnen ein Zuhause bieten.
Fazit:
Wer Bienen hilft, hilft der Natur – und letztlich auch sich selbst. Jeder Garten, jede Balkonpflanze zählt. Der Juni ist die ideale Zeit, um aktiv zu werden!